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Neue Kräfte im Nordwesten Frankfurts: Standortinitiative Praunheim geht an den Start und will Stadtteil nachhaltig stärken

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  • Eigentümer und Unternehmen bündeln ihre Kräfte für die Zukunft von Praunheim
  • Initiative setzt auf neuen Wohnraum, bessere Infrastruktur und eine nachhaltige Entwicklung
  • Dialog mit Bürgern, Politik, Verwaltung und Wirtschaft soll intensiviert werden

Frankfurt am Main, Oktober 2026 – Zur nachhaltigen Stärkung und zukunftsgerichteten Entwicklung des Stadtteils haben sich jetzt Eigentümer und Unternehmen zur Standortinitiative Praunheim zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie Impulse für die weitere Entwicklung des Stadtteils setzen, vorhandene Potenziale nutzen und Praunheim als attraktiven Lebens- und Arbeitsstandort stärken. Besonderer Fokus liegt dabei auf den Themen Wohnraum und Bürgerdialog. Zu den Initiatoren und ersten Mitgliedern und Unterstützern gehören die P+B Group, Gerüstbau Paul, Quadro und die Familie Gebhart.

Praunheim ist ein Stadtteil mit gewachsenen Strukturen, hoher Lebensqualität und besonderen Entwicklungschancen. Gleichzeitig steht der Stadtteil vor wichtigen Zukunftsfragen: Wie kann zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden? Wie lässt sich die notwendige Infrastruktur mit einer wachsenden Bevölkerung weiterentwickeln? Wie geht man mit der geplanten städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM) um? Macht diese überhaupt Sinn oder gäbe es bessere und vor allem schneller umsetzbare Lösungen? Die Standortinitiative will sich diesen Fragen gemeinsam mit den relevanten Akteuren widmen. Die Gründungsmitglieder und -förderer der neu gegründeten Initiative setzen sich aus Grundstückseigentümern auf und rund um das Gelände der Alten Ziegelei in Praunheim zusammen, das sich in idealer Weise für die rasche Entwicklung neuer Wohnungen anbietet.

Potenziale nutzen, Charakter bewahren

„Praunheim hat viel zu bieten – und gleichzeitig die Chance, seine Zukunft aktiv zu gestalten. Diese Chance wollen wir gemeinsam nutzen“, sagt Florian Hirt, Sprecher der Standortinitiative Praunheim. „Wir möchten neue Perspektiven schaffen, ohne das zu verlieren, was Praunheim heute so besonders macht. Dazu gehören für uns vor allem zusätzlicher Wohnraum, eine leistungsfähige Infrastruktur und eine gute Verkehrsanbindung.“ Ein besonderes Potenzial sieht die Standortinitiative in der Schaffung zusätzlicher Wohnungen vor Ort, die der Stadtteil und die Stadt Frankfurt am Main dringend benötigen. In dem Zusammenhang will die Eigentümergemeinschaft auch die Sinnhaftig- und Wirksamkeit der geplanten SEM Frankfurt Nordwest hinterfragen. Denn Wohnungen werden jetzt gebraucht, und nicht erst in Jahrzehnten – vor allem wenn sich gleichzeitig neue Wohnquartiere mit bezahlbarem Wohnraum von privater Hand rasch realisieren ließen. „Die Mitgliedsunternehmen der Standortinitiative sind überzeugt, dass sich Wohnraum über privatwirtschaftliche Grundstückseigentümer viel schneller und effizienter schaffen ließe, als über eine städtische SEM, die ja ein sehr langwieriger Prozess ist“, so Florian Hirt. „Deshalb besteht auch eine hohe Kooperationsbereitschaft mit der Stadt Frankfurt am Main.“ Fragen und auch Risiken solcher kommunal geplanten Maßnahmen müssen deshalb transparent diskutiert und die Interessen der unterschiedlichen Akteure in einen konstruktiven Austausch eingebracht werden.

Auch bei der Verkehrsanbindung ergeben sich Perspektiven für Praunheim. Neben der bestehenden Anbindung über die U-Bahn stehen mit der geplanten Regionaltangente West (RTW) weitere Verbesserungen der regionalen Erreichbarkeit im Raum. Die Standortinitiative möchte sich dafür einsetzen, dass die neue Verkehrsinfrastruktur sinnvoll mit der weiteren Entwicklung des Stadtteils verbunden wird. „Nach aktueller Planung landet die RTW in Praunheim zunächst erstmal auf dem freien Acker. Das kann natürlich nicht sinnvoll sein. Idealerweise würden bis zur Inbetriebnahme 2028 bereits die ersten Wohnungen bestehen – das ist mit der SEM aber völlig ausgeschlossen“, erläutert Hirt.

Ideen für die Zukunft entwickeln

„Praunheim kann sich weiterentwickeln und gleichzeitig Praunheim bleiben“, so Florian Hirt: „Dafür müssen unterschiedliche Interessen zusammengebracht werden. Wir wollen den Dialog frühzeitig suchen, zuhören und gemeinsam nach Lösungen suchen, die den Stadtteil langfristig weiterbringen.“ Die Standortinitiative versteht sich deshalb ausdrücklich als Plattform für Austausch und Zusammenarbeit. Sie will mit Bürgerinnen und Bürgern ebenso ins Gespräch kommen wie mit Politik und Verwaltung, Unternehmen und weiteren Eigentümern. Zu den Zielen der Standortinitiative gehört auch, zusätzliche Partner zu gewinnen, um gemeinsam mit ihnen Ideen für die Zukunft des Stadtteils zu entwickeln.

In den kommenden Monaten will die Standortinitiative ihre Arbeit weiter konkretisieren, den Austausch mit den relevanten Akteuren intensivieren und erste gemeinsame Aktivitäten auf den Weg bringen.

Weitere Informationen sind auch im Internet unter www.standortinitiave-praunheim.de abrufbar.

 

 

Ansprechpartner

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Über die Standortinitiative Praunheim

Die Standortinitiative Praunheim ist ein Zusammenschluss von Immobilieneigentümern und Unternehmen, die sich für eine langfristig positive Entwicklung des Frankfurter Stadtteils einsetzen. Im Mittelpunkt stehen die Nutzung von Entwicklungspotenzialen für zusätzlichen Wohnraum, eine bedachte und umweltverträgliche Entwicklung, eine leistungsfähige Infrastruktur und eine gute Verkehrsanbindung. Die Initiative setzt dabei auf einen offenen Dialog mit den Menschen vor Ort und strebt eine enge Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Unternehmen im Gebiet an. Zu den Initiatoren und ersten Mitgliedern und Unterstützern gehören die P+B Group, Gerüstbau Paul, Quadro und die Familie Gebhart.