Lifestyle

Viele Geräte, wenig Tiefenreinigung – was Haushalte beim Putzen ausbremst

Kopiert!
  • Sauberkeitsexperte THOMAS führt Studie mit Norstat Deutschland GmbH zum Reinigungsverhalten durch
  • THOMAS-Sauberkeitsstudie zeigt: Im Schnitt kommen 4,2 verschiedene Reinigungsgeräte zum Einsatz 
  • Zwei Drittel würden häufiger tiefenreinigen, wenn ein Gerät mehrere Aufgaben übernehmen könnte

(Neunkirchen, Oktober 2026) Staubsauger für den Boden, Wischsauger für Hartflächen, Spezialgerät für Polster oder Fenster: Wer sein Zuhause gründlich reinigen möchte, greift heute schnell zu einer ganzen Reihe unterschiedlicher Helfer. Die neue THOMAS-Sauberkeitsstudie zeigt, wie stark Reinigung im Alltag auf verschiedene Lösungen verteilt ist – und dass gerade die aufwendigere Tiefenreinigung dabei häufig zu kurz kommt. Im Durchschnitt kommen bei den Befragten 4,2 verschiedene Reinigungslösungen zum Einsatz. 90,2 Prozent besitzen mehr als ein Reinigungsgerät, nur 9,8 Prozent geben an, mit nur einem auszukommen. Gleichzeitig zeigt sich ein deutliches Potenzial für Vereinfachung: 63,9 Prozent würden Böden, Teppiche, Polster und Matratzen häufiger tiefenreinigen, wenn sie dafür nur ein einziges Gerät benötigen würden. „Die Ergebnisse zeigen, dass mangelnde Sauberkeit nicht unbedingt eine Frage des Anspruchs ist. Vielmehr wird gründliche Reinigung schnell aufwendig, wenn für unterschiedliche Aufgaben immer wieder andere Hilfsmittel benötigt werden“, lautet das Fazit aus der Studie. Genau hier setzt die Idee multifunktionaler Reinigungssysteme an: möglichst viele Disziplinen effektiv mit einem System abdecken und Tiefenreinigung dadurch einfacher in den Alltag integrieren.

Die Matratze: der blinde Fleck im Schlafzimmer

Besonders deutlich wird die Lücke zwischen Sauberkeitsanspruch und Reinigungsroutine bei der Matratze. 44,9 Prozent der Befragten zählen Matratzen zu den Bereichen, die beim Reinigen schnell vergessen oder vernachlässigt werden. Das schlägt sich auch im tatsächlichen Verhalten nieder: 39,2 Prozent haben ihre Matratze noch nie gereinigt. Gerade dort, wo viel Zeit verbracht wird, endet die regelmäßige Reinigung damit häufig an der Oberfläche. Während Böden selbstverständlich gesaugt oder gewischt werden, geraten textile Flächen wie Matratzen schneller aus dem Blick, obwohl sie für Allergiker oft noch relevanter sind, weil sich auf Matratzen bis zu 10 Millionen Hausstaubmilben tummeln können.

Auch Teppiche und Polster werden nur selten tiefengereinigt

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Teppichen und Polstermöbeln. 79,4 Prozent reinigen diese höchstens ein- bis zweimal pro Jahr feucht oder nass. Fast jeder Zweite – 49,4 Prozent – tut dies sogar seltener als einmal jährlich oder überhaupt nicht. Dabei gehören gerade Teppiche und Polster zu den Flächen, auf denen sich Schmutz nicht immer unmittelbar erkennen lässt. Die Zahlen legen nahe: Der Bedarf an gründlicher Reinigung ist vorhanden, doch eine regelmäßige Routine hat sich bei vielen Befragten nicht etabliert.

Beim Abfluss beginnt das Putzen häufig erst mit dem Problem

Auch bei der Abflussreinigung dominiert eher Reaktion als Vorsorge. 70,2 Prozent reinigen ihre Abflüsse nicht regelmäßig vorbeugend. Besonders aufschlussreich: 38,7 Prozent werden erst aktiv, wenn das Wasser bereits langsamer abläuft. Damit zeigt sich auch hier ein Muster der Studie: Bereiche, die nicht ständig sichtbar sind oder zusätzlichen Reinigungsaufwand verursachen, werden häufig erst dann zum Thema, wenn die Verschmutzung bereits spürbare Folgen hat.

Sauberkeit bedeutet mehr als sichtbare Staubfreiheit

Dabei haben die Befragten durchaus klare Vorstellungen davon, wann sich ein Zuhause sauber anfühlt. Für 76,4 Prozent gehören saubere Böden und Oberflächen dazu. Dass kein Staub oder keine Tierhaare mehr sichtbar sind, ist für 48,1 Prozent ausschlaggebend. Spannend ist in diesem Zusammenhang ein weiterer Befund der Studie: Nicht sichtbare Verschmutzungen spielen eine überraschend große Rolle. 30,2 Prozent nennen Staub, Pollen und Milben als die Schmutzbelastung, die sie zu Hause am meisten stört. Damit liegt diese Kategorie vor Krümeln, Tierhaaren oder Flecken.

Weniger Gerätewechsel, mehr Tiefenreinigung

In der Gesamtschau zeichnet die Studie damit ein deutliches Bild: Sauberkeit ist wichtig – doch Tiefenreinigung bleibt im Alltag häufig auf der Strecke. Eine Ursache dafür kann die Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben und dafür eingesetzter Reinigungslösungen sein. Für THOMAS bestätigt das den Ansatz, Reinigung nicht nur als klassisches Staubsaugen zu verstehen. Multifunktionale Systeme, die unterschiedliche Bodenarten, ebenso wie Teppiche, Polster oder Matratzen reinigen, können dazu beitragen, die Zahl einzelner Arbeitsschritte und Gerätewechsel zu reduzieren. Dass fast zwei Drittel der Befragten nach eigener Aussage häufiger tiefenreinigen würden, wenn sich mehrere dieser Aufgaben mit nur einem Gerät erledigen ließen, macht diesen Zusammenhang zu einer der zentralen Erkenntnisse der Studie.

Über die Studie

Die Ergebnisse stammen aus einer von Norstat im Auftrag von THOMAS durchgeführten Onlinebefragung von 1.001 Personen im Alter von 25 bis 65 Jahren in Deutschland, quotiert nach Alter und Geschlecht. Die Befragung wurde vom 13. bis 21. August 2026 über das institutseigene Online-Access-Panel durchgeführt. Rekrutierung und Datenerhebung lagen bei Norstat; Fragebogeninhalt und Studiendesign wurden von THOMAS vorgegeben. Die durchschnittliche Befragungsdauer betrug fünf Minuten. Die Teilnehmenden erhielten eine geringe Aufwandsentschädigung. Eine Quotierung nach Bildung und eine nachträgliche Gewichtung erfolgten nicht. Bei Fragen mit Mehrfachauswahl können sich die Prozentwerte auf mehr als 100 Prozent summieren. Norstat Deutschland ist nach ISO 20252:2019 für Dienstleistungen der Markt-, Meinungs- und Sozialforschung, einschließlich Access-Panel-Dienstleistungen, zertifiziert. Das Zertifikat ist bis zum 1. April 2028 gültig. Norstat ist außerdem ESOMAR Corporate Member; die vorgelegte Mitgliedschaftsbestätigung gilt bis Dezember 2026.

Weitere Informationen über die Marke sind auf der Website thomas-germany.com und auf den Social-Media-Kanälen des Unternehmens abrufbar.

 

Ansprechpartner

Kopiert!
Kopiert!
Über THOMAS

THOMAS ist eine Marke des renommierten deutschen Familienunternehmens Robert Thomas, Metall- und Elektrowerke GmbH & Co. KG, mit Sitz in Neunkirchen im Siegerland (NRW). Getreu dem Motto „Technology for better results“ entwickelt und fertigt THOMAS seit mehr als 100 Jahren innovative Produkte, „made in Germany“. In der fünften Generation inhabergeführt, beschäftigt das Unternehmen mehr als 300 Mitarbeiter am Standort Neunkirchen. Gefertigt werden dort Geräte mit höchstem Anspruch an Qualität, Langlebigkeit und Gebrauchsgüte. Die Produktion der ersten elektrisch betriebenen Metallwaschmaschine Europas Ende der 1940er-Jahre gilt als signifikanter Meilenstein der Firmenhistorie. Heute verdeutlichen Wäscheschleudern sowie Staub- und Waschsauger mit einzigartigem AQUA-Filtersystem, mit und ohne Sprühfunktion, den Pioniergeist und die Innovationskraft des Unternehmens. THOMAS bietet „All-In-One“-Multicleaner für jedes Zuhause: für Tierliebhaber, für echte Reinheit, für Alltagshelden. THOMAS Produkte sind deutschlandweit im Elektrofachhandel, im Elektrofachmarkt und im Internet erhältlich und werden weltweit in mehr als 30 Ländern vertrieben. Weitere Informationen sind im Internet unter www.thomas-germany.com verfügbar.